Schildkröten aus Wien

Richard ist geprüfter und kontrollierter Züchter der Stadt Wien.

Unterbringung

Die artgerechte Unterbringung europäischer Landschildkröten ist nicht immer leicht zu erfüllen. Ebenso gibt es je nach Art oder Unterart unterschiedliche Ansprüche.

So sollten Landschildkröten aus dem südlichen Teil des Verbreitungsgebietes (Süd-Peloponnes, Nord-Afrika, Süd-Spanien), eher einer kombinierten Zimmer- und Freilandhaltung unterzogen werden. Eine ausschließliche Freilandhaltung hingegen, ist für Arten aus dem nördlicheren Teil anzustreben. 

Freilandgehege

Ein Freilandgehege sollte zum Großteil der direkten Sonnenbestahlung ausgesetzt sein. Trotzdem dürfen schattige Stellen nicht fehlen. Dorthin ziehen sich die Schildkröten zurück, wenn es ihnen in der Sonne zu heiß geworden ist.

Am besten eigenen sich dazu Sträucher, Büsche oder kleine Bäume.

Ebenso sollte den Schildkröten in jedem Gehege ein trockenes Schutzhaus zur Verfügung stehen. Mit Heu oder Stroh gefüllt, wird es vor allem während der Nacht aufgesucht. 

Weiters sollte das Gehege etwas strukturiert sein, um den Schildkröten einen Sichtschutz gegenüber Artgenossen zu ermöglichen.Geeignet dafür ist ein Hügel, der zugleich auch als Eiablagemöglichkeit dient. Ebenso können größere Baumstücke oder größere Steine und Felsen eingebracht werden.

Die Art der Umzäunung des Geheges, sprich welches Material verwendet wird, bleibtjedem selbst überlassen.Wichtig ist vielmehr die Höhe, die bei relativ glatten Innenflächen der Abgrenzung für adulte Schildkröten etwa 40 cm betragen sollte. Weiters reicht es, die Umzäunung etwa 15 cm in den Boden zu versenken. Ein Untergraben, wie es in der Literatur oftmals angegeben wird, ist äußerst unwahrscheinlich.

A

uch für die kleinen Landschildkröten ist während der Sommermonate ein

Freilandaufenthalt die beste Form der Unterbringung. Demnach legt man an einer

sonnigen Stelle im Garten ein kleines Gehege an.

Die Umzäunung muss nur etwa

20 cm hoch und einige cm in den Boden versenkt sein. Ein Schutzhaus bietet den Schildkröten Unterschlupf in der Nacht und Schatten während der heißesten Sonnenstunden. 

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Empfehlenswert ist bei jungen Schildkröten die Abdeckung des gesamten Geheges mit einem Drahtgeflecht, da es immer wieder vorkommt, dass diese durch Ratten, Marder, Katzen oder Vögel (Krähen) entnommen werden.

Zimmerterrarium

Das Zimmerterrarium dient den Schildkrötenarten aus dem südlicheren Verbreitungs-gebiet als Aufenthaltsort für die Übergangszeit zwischen dem Ende der Winterruheund dem Freilandsaufenthalt, sowie dem Ende des Freilandaufenthaltes und dem Beginn der Winterruhe.

Dazu eigenen sich dementsprechend große Behälter die etwa 10 cm hoch mit Erde-Sandgemisch, Rindenmulch oder Lehmerde gefüllt werden. Auf einer Seite sollte ein Spottstrahler montiert sein (bei einer Entfernung von etwa 50 cm 100W) , der den Schildkröten als Wärmequelle dient. Ebenso sollte eine Unterschlupfmöglichkeit vorhanden sein

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